Wracktauchen

Spannende Relikte aus vergessenen Zeiten entdecken – so fühlt es sich an, wenn man auf seinen Tauchgängen versunkene Wracks erkundet. Man taucht ein in eine Welt fernab von der Realität und voller Magie und nostalgischem Charme. Da das Wracktauchen auch für erfahrene Taucher eine große Herausforderung darstellt, wollen wir euch ein paar Tipps für ein sicheres Taucherlebnis mit auf dem Weg geben.

Verschiedene Arten des Wracktauchens

Es gibt drei verschiedene Arten des Wracktauchens. Hierbei werden die Schritte unterschieden, mit denen man sich dem Wrack nähert. So kann der Taucher je nach Belieben und Fähigkeiten das Wrack ausschließlich von außen erkunden, nur teilwiese auch von innen die Bereiche auskundschaften, die im Hellen liegen, oder er untersucht das komplette Wrack und nimmt zur besseren Sicht eine Tauchlampe, um auch die dunkelsten Ecken zu entdecken.

Gut vorbereitet fürs Wracktauchen

Bevor man sich in das Tauchabenteuer stürzt, das Wrack seiner Wahl zu erkunden, sollte man sich am besten bereits im Vorfeld zusammen mit seinem Tauchpartner überlegen und absprechen, wie weit man die Erkundungstour ausdehnt.

Wie auch bei jeder anderen Art des Tauchens sollte man für das Wracktauchen spezielle Fähigkeiten mitbringen und körperlich fit sein. Es reicht nicht aus, die benötigten Brevets zu machen, man muss am Ball bleiben und üben, üben und noch mehr üben, um sich den Herausforderungen stellen zu können, denen man beim Wracktauchen begegnen kann.

Gefahren beim Wracktauchen

Wracktauchen ist nicht nur spannend und atemberaubend, es kann auch sehr gefährlich sein, wenn man nicht mit der richtigen Ausbildung und dem nötigen Respekt taucht. Häufig sind Wracktauchgänge extremer als die meisten anderen Tauchgänge. Die meisten Wracks sind zwar leicht erreichbar und bergen keine besonderen Gefahren, aber es gibt auch Wracks, die zum Beispiel sehr verwinkelt sind und in denen man weit hineintauchen kann. Hierbei kann man leicht die Orientierung verlieren und dadurch in Panik geraten. Neben der Gefahr einer Stickstoff-Narkose in sehr tief liegenden Wracks, kann man außerdem an scharfen Kannten hängenbleiben oder auf gefährliche Tiere (Verlinkung zum Beitrag über gefährliche Unterwassertiere) treffen, die sich in dunklen Ecken oder Löchern verstecken.

Hält man sich an seine Ausbildung, ist stets aufmerksam und überschätzt sich nicht selbst, wird der Tauchgang zum Wrack seiner Wahl zum relativ sicheren und wunderbaren Erlebnis.