
In dieser Rubrik stellen wir euch einmal das ganze Top Dive Netzwerk vor. Wie viele Shops gibt es überhaupt? Wer hat welche Schwerpunkte? Wer sind die Macher? Und warum bist du gerade bei Top Dive so gut aufgehoben? Heute richten wir den Blick gen Osten – an den Schweriner See.
Vor 15 Jahren hat Mario „Kosie“ Kosielowsky hier einen alten Basisbetrieb übernommen und mit viel Einsatzkraft, Ideenreichtum und einem schlagkräftigen Team wieder flottgemacht. Heute gehört die Basis in Raben Steinfeld zu den beliebtesten Tauchspots in Norddeutschland und wurde schon mehrfach als SSI Diamond Center ausgezeichnet.
Gerade in den letzten zehn Jahren hat sich in der deutschen Tauchszene viel bewegt. Neue Tauchschulen sind entstanden, andere wieder verschwunden.
Top Dive: Du, Kosie konntest dich in diesem dynamischen Markt etablieren. Was ist dein Erfolgsrezept?
Kosie: Viele Tauchschulen konzentrieren sich in erster Linie auf die Ausbildung. Das ist wichtig, aber oft nicht genug. Wer ausschließlich Kurse anbietet, verliert nach dem Brevet häufig den Kontakt zu seinen Tauchern. Unser Ansatz war von Anfang an ein anderer: Wir wollten einen Ort schaffen, an den man immer wieder zurückkommt. Eine Basis, die nicht nur ausbildet, sondern begeistert. Ein Treffpunkt für Taucher – vom Einsteiger bis zum Profi.
Top Dive: Der ist es sicher. Das belegen nicht nur zahlreiche Tagesgäste an den Wochenenden, sondern auch Tauchgruppen und Vereine, die sich gleich für ein verlängertes Wochenende einquartieren.
Kosie: Ein glücklicher Umstand ist unsere Unabhängigkeit. Mit unserer Lage direkt am Wasser sowie einer eigenen Infrastruktur inklusive Hausriff, Plattformen und Unterwasser-Parcours können wir viel anbieten. Das ermöglicht uns eine flexible Ausbildung und Kontrolle über die Qualitätsstandards.
Top Dive: Tatsächlich bemerkt man recht schnell, dass die Uhren hier am südlichen Schweriner See etwas anders ticken. Es wirkt nicht so kommerziell aufgeladen.
Kosie: Diese persönliche Atmosphäre ist kein Zufall – sie ist einer der wichtigsten Bausteine. Viele unterschätzen, dass eine Tauchbasis nicht nur von Kunden, sondern vor allem von Menschen lebt. Bei uns ist über die Jahre eine Community gewachsen. Unter den vielen Stammgästen finden neue Taucher schnell Anschluss. Dazu kommt ein Team, das mit Leidenschaft dabei ist.
Top Dive: Viele Team-Mitglieder gehören schon seit Jahren zur Crew. Ein Garant für einen zuverlässigen Ausbildungsbetrieb?
Kosie: Natürlich, aber darum geht es nicht in erster Linie. Unser Schwerpunkt liegt ganz klar auf dem Erlebnis Tauchen – kombiniert mit fundierter, hochwertiger Ausbildung. Das heißt, wir verstehen uns nicht als reine „Kurs-Tauchschule“, sondern als Basis, an der Taucher langfristig zu Hause sind. Die Ausbildung ist für uns der Einstieg, aber nicht das Ende. Deshalb bieten wir neben der Grundausbildung insbesondere auch Aufbau- und Spezialkurse wie Tarierung, Tief- und Nachttauchen oder Orientierung. Wir möchten Menschen für den Tauchsport gewinnen und begeisterte Taucher entwickeln, die immer wieder gerne zurückkommen. Das schafft Kontinuität: Viele Tauchschüler bleiben nach dem ersten Kurs bei uns und entwickeln sich Schritt für Schritt weiter. So entstehen langfristige Taucherkarrieren.
Top Dive: Diese dauerhaft lebendige Community ist zweifelsohne eines der Merkmale von Kosie’s D.I.V.E. Basis. Besonders intensiv spürt man das auf einer Reise oder bei den regelmäßigen Wochenend-Ausfahrten. Auch hier liegt dem Basisleiter Regionalität besonders am Herzen.
Kosie: Wir möchten mehr Aufmerksamkeit für das Tauchen in Deutschland schaffen. Dazu gibt es etwa Ende Mai einen Top Dive-Tauchtag. Außerdem wollen wir mit dem neuen Konzept „Tauchathlon“ insbesondere kleinere oder weniger bekannte Tauchbasen stärker in den Fokus der Tauchgemeinschaft rücken.
Es ist also auch in Zukunft noch mit einigen Impulsen aus Schwerin zu rechnen. Schaut doch mal vorbei. Am 29. Mai oder einfach mal so.
Text: Elmar Klemm
Foto: Kosie’s D.I.V.E. Basis



