„Kauf nix, aber bitte lächle!“ – Der tägliche Überlebenskampf des deutschen Einzelhandels

Wer heute einen Laden in einer deutschen Stadt betreibt, verdient nicht nur Respekt, sondern wahrscheinlich auch einen Orden für Tapferkeit im Angesicht der Lieferketten. Der Einzelhändler steht irgendwo zwischen Amazon, Asphalt und Irrsinn: Online-Konkurrenz drückt die Preise und Kunden fragen, ob man „das Teil auch in einer anderen Farbe, aber günstiger und mit 24-Stunden-Gratisversand“ hat.

Der Kunde von heute: informiert, inspiriert, irritiert

Früher kamen Menschen in den Laden, um zu sehen, was es Neues gibt. Heute kommen sie, um zu prüfen, ob ihr Smartphone recht hatte. „Im Internet kostet das aber weniger!“ ist der Lieblingssatz jener Generation

Digitalisierung auf Deutsch

Natürlich soll der Einzelhandel digitaler werden – sagt die Politik. Doch was in Berlin „digitale Transformation“ heißt, bedeutet in der Praxis: ein Kartenterminal, das genau dann ausfällt, wenn der Kunde mit einem 50-Euro-Schein kommt. 

Professionelle Webseiten sind nicht mehr wegzudenken und ein Alleinkämpfer schafft es nur, wenn er eine gute Agentur im Rücken hat, dem er die aktuellen Dinge liefert.

Das alles ist selbstverständlich nicht kostenlos.

Natürlich will der Kunde die Wahl haben, wie er bezahlen möchte. Ob Visa, Master oder sonstigen Karten. Kreditinstitute sind aber bei diesem Service gegenüber dem Einzelhändler nicht großzügig und verlangen oft nicht geringe Gebühren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt – und verkauft sich schlecht

Trotz allem: Der Einzelhandel hält durch. zwischen Rabattaktionen, Innenstadtfesten und handgeschriebenen Aushängen („Heute leider nur Barzahlung“) lebt er weiter – mit Herzblut, Humor und einem festen Glauben daran, dass Menschen irgendwann wieder merken: Ein echtes Lächeln ist schwer zu versenden, ein fachliche Beratung oft unabdingbar. Und der Service sowie in unserer Branche des Tauchsports  Reparaturen und Revisionen.

ABC und los geht’s